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Granite Lake (Moly Hill) Molybdän

Zusammenfassung


Das Molybdän-Projekt von Granite Lake befindet sich in einem bevorzugten Bergbaugebiet Kanadas, und zwar in Zentralneufundland. Im Januar 2008 hatte Playfair ein viel versprechendes neues Bohrloch mit Molybdänfunden (GL07-23) bekannt gegeben. Das Bohrloch 23 wies sehr signifikante Molybdänmineralisierungen auf, die sich über die gesamte Länge erstreckten: 182,4 Meter mit einem Gehalt von 0,050% MoS2 (0,030% Mo), wobei 58,5 Meter innerhalb dieses Abschnitts einen Gehalt von 0,082% MoS2 (0,049% Mo) aufwiesen. Das Bohrloch 23 war Teil eines kürzlich abgeschlossenen Bohrprogramms, das sich über sieben Monate erstreckte (ca. 8.700 Meter in 47 Bohrlöchern) und dessen Bohrlöcher vor allem in der Moly Hill Zone niedergebracht wurden. Die Bohrergebnisse zeigen, dass die Moly Hill Zone eine weiträumige Großlagerstätte für Molybdän ist, die umfangreiche zusätzliche Bohrungen rechtfertigt. (Klicken Sie hier, um die Karte für die in Granite Lake vorgesehenen Bohrungen herunterzuladen. PDF)

Das ist der erste signifikante Molybdänfund in diesem Teil Neufundlands und Playfair hat daraufhin in diesem Gebiet zusätzlich 1036 Claims mit einer Gesamtfläche von 265,75 km2 durch Staking erworben. Playfair kontrolliert jetzt fünf separate Claim-Blocks im Gebiet von Granite Lake, die geochemische Anomalien mit mehreren Elementen einschließlich Tungsten und Molybdän aufweisen.

Granite Lake ist vorteilhaft, da es über eine ausgezeichnete Logistik verfügt. Das Gebiet ist durch eine Allwetterstraße erschlossen und verfügt aufgrund des Holzeinschlags in verschiedenen Teilgebieten über ein leicht zugängliches Netzwerk von Abfuhrstraße. In der Südostecke der Liegenschaft befindet sich ein 40-MW-Wasserkraftwerk, dessen Bau gerade abgeschlossen wurde. In diesem Gebiet gibt es keine Claims durch First Nations und keine großen Umweltbedenken.

INFORMATIONEN ZUR EXPLORATION

Im Jahr 1978 wurde bei Granite Lake durch die zuständige Bundes- und Landesbehörde eine Untersuchung der Seesedimente durchgeführt, die eine sehr große (ca. 80 Quadratkilometer) geochemische Anomalie mit mehreren Elementen entdeckte. Anschließende Untersuchungen von verschiedenen Explorationsunternehmen zeigten, dass es sich um Mineralisierungen im Muttergestein und in Gletscherablagerungen sowie geochemische Bodenanomalien handelt, die sich ungefähr über 3 Quadratkilometer im Zentrum der geochemischen Anomalie der Region erstrecken.

Die jüngsten detaillierten Untersuchungen von Playfair haben zur Entdeckung der vorrangigen Moly Hill Zone geführt, dabei kamen unter anderem luftgestützte magnetische und radiometrische Untersuchungen, maschinelle Grabenaushebungen und umfangreiche Diamantbohrungen zur Anwendung. Die Moly Hill Zone befindet sich im Zentrum der Liegenschaft von Granite Lake. Die Begrenzung dieser Zone wird durch eine aus der Luft messbaren ausgedehnten Magnetfeldanomalie bestimmt, deren Ausdehnung 2,4 mal 2,6 Kilometer beträgt. Zur Zeit geht Playfair davon aus, dass dieses niedrige Magnetfeld auf der Zerstörung von Magnetiten aufgrund von tiefgreifenden und weitreichenden hydrothermalen Alterationen im Granitgestein der Umgebung beruht. Die Moly Hill Zone mit ihren Mineralisierungen mehrerer Elemente weist typischerweise ein Netzwerk von Strukturen auf, die (a) in Ost-West Richtung verlaufen und fast senkrecht fallen und (b) deren Quarzadern und Quarz-Stockwerk-Gänge nahezu flache Schichten ausbilden. Unter den Metallablagerungen ist das Molybdän bestimmend, wobei Silber, Tungsten, Bismut, Kupfer, Blei und Zink in geringeren Mengen vorhanden sind. Bei den granitartigen Nebengesteinen handelt es sich um Alterationen mit verschiedenen Anteilen von Tonerde-Epidot-Silikat, wobei die lokal stark vertretene Greisenalteration mit einem besonders dichten Netzwerk von Quarzadern durchzogen wird. Molybdän tritt meist vom Beginn des Bohrlochs auf, wobei viele der Bohrlöcher in Mineralisierungen enden.

Playfairs Bohruntersuchungen haben für einen begrenzten Teil der Moly Hill Zone ein Gebiet mit vorrangiger Bedeutung identifiziert, wo sich alterierte und mineralisierte Gesteine auf mindestens 600 m Länge und 500 m Breite erstrecken. Dieses Gebiet mit vorrangiger Bedeutung befindet sich in der Nordostecke der Moly Hill Zone und ist bis auf den Norden nach allen Richtungen hin offen. Molybdän tritt meist vom Beginn des Bohrlochs auf, wobei viele der Bohrlöcher in Mineralisierungen enden.

Direkt westlich von der Moly Hill Zone liegt eine zweite kleinere, aus der Luft messbare Magnetfeldanomalie (mit den Abmaßen 0,7 mal 2,0 Kilometern), die Moly Hill West Zone genannt wird. Über diese Anomalie im Westen weiß man sehr wenig, abgesehen davon dass ein großer, im Allgemeinen öder Quarzgang durch das Zentrum in Richtung Norden verläuft. Die Eigenschaften dieses Quarzgangs sind denjenigen der Gänge in der Meelpaeg-Lake-Verwerfungszone (MLFZ) sehr ähnlich. Das scheint insofern von erheblicher Bedeutung zu sein, dass er die Lage der Mineralisierungen im Muttergestein innerhalb des Hauptgebiets der Moly Hill Zone bestimmt.

EIGENTUM DER LIEGENSCHAFT

Playfair besitzt die Mehrheitsbeteiligung von 100% an der gesamten Liegenschaft von Granite Lake, ausgenommen davon sind zwei kleine Mineral-Lizenzen, für die Playfair das Recht besitzt, die 100-Prozent-Beteiligung von Buchans River Ltd. (BUV: TSX.V) durch den Abschluss des folgenden Optionsabkommens zu erwerben. Um die 100-Prozent-Beteiligung an den beiden Lizenzen zu erwerben, muss Playfair Explorationskosten in Höhe von mindestens $50.000 investieren. Das ist inzwischen geschehen. Playfair hat Buchans River schriftlich mitgeteilt, die Option auszuüben. Ab dem Datum der schriftlichen Mitteilung (31. Januar 2008) kann Buchans River während der Optionsfrist, je nach dem was zuerst eintritt, (a) nach 24 Monaten oder (b) nachdem Playfair $300.000 an Explorationskosten aufgewendet hat, wählen, (a) von Playfair eine 35-Prozent-Beteiligung in Form von Bargeld zu erwerben, die 65% aller mit den beiden Mineral-Lizenzen in Verbindung stehenden Auslagen entspricht, oder (b) eine 3,0% Netto-Lizenzgebühr für Schmelze (NSR) zu erwerben. Wenn Buchans die erste Option wählt, dann werden alle im Rahmen dieser beiden Lizenzen ausgeführten Arbeiten auf der Basis eines Joint Venture durchgeführt. Wenn Buchans jedoch die NSR-Option wählt, dann hat Playfair das Recht, bis zur Hälfte der Lizenzgebühr (1,5%) zu erwerben, und zwar auf der Basis von $500.000 für jedes Sechstel (0,5%) der Lizenzgebühr.

STANDORT UND ZUGANG

Das Untersuchungsgebiet von Granite Lake-Meelpaeg Lake befindet sich in Zentralneufundland, und zwar auf den topografischen Karten 12A/2 und 12A/7 des NTS. Das Gebiet liegt im Quellgebiet des Grey River, der in Richtung Süden läuft. Eine 75 km lange Schotterstraße führt von Millertown zu den beiden Reservoirs Granite Lake und Meelpaeg Lake. Und eine asphaltierte Straße verbindet Millertown mit dem Trans-Canada Highway bei Badger.

TOPOGRAFIE, VEGETATION UND FELSFORMATION

Das Untersuchungsgebiet wird im Westen durch den Granite Lake und im Osten durch den Meelpaeg Lake begrenzt. Die Topografie ist durch sanfte, bewaldete Hügelketten (50 Prozent), flaches Sumpfland (30 Prozent) und leicht hügliges Ödland (20 Prozent) gekennzeichnet. Die Höhe des Geländes bewegt sich zwischen 270 und 440 m. In der Mitte dieses Gebiets gedeihen auf den gut drainierten Hügelketten ausgewachsene Fichten und Tannen. Erlensümpfe und --moore bestimmen das Flachland, ganz besonders im Osten. Kleine Stellen mit verkrüppelten Wachholdersträuchern, Fichten und Tannen findet man im Ödland, sprich im westlichen Teil dieses Gebiets. Exponierte Felsformationen machen im Allgemeinen weniger als 1% aus. Und diese sind durch die Exploration entstanden oder während der Ausgrabungen des Aquädukt (Wasserkanal) vom Granite Lake zum Meelpaeg Lake.